6 Archetypen in der Assistenzrolle – ein psychologischer Blick hinter die Rolle
Assistenzarbeit wird oft auf Aufgaben reduziert: Organisation, Koordination, Struktur. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Assistenz ist vor allem Beziehungsarbeit. Und genau dort zeigen sich innere Muster, Stärken und Rollen – sogenannte Archetypen.
Diese Archetypen sind keine Schubladen.
Sie sind Beobachtungen.
Tendenzen, in denen sich Fähigkeiten, Haltung und Persönlichkeit widerspiegeln.
Die meisten Menschen tragen mehrere dieser Archetypen in sich.
Doch meist ist einer stärker ausgeprägt als andere – abhängig vom Umfeld, vom Team und von der eigenen Lebensphase.
Warum Archetypen in der Assistenzarbeit so sichtbar sind
Assistenz arbeitet nah am System:
an Führung, an Teams, an Dynamiken, an unausgesprochenen Erwartungen.
Psychologisch gesehen reagieren viele Assistenzen sehr fein auf ihr Umfeld.
Sie stabilisieren, gleichen aus, hören zu, strukturieren oder vermitteln – oft gleichzeitig.
Archetypen helfen dabei, diese oft unsichtbaren Rollen bewusst zu machen.
Bewusstsein schafft Klarheit.
Und Klarheit ist die Grundlage für gesunde Grenzen und Zusammenarbeit.
6 Archetypen hinter der Assistenzrolle
1. Die Zuhörerin
Sie hört nicht nur, was gesagt wird, sondern auch das, was zwischen den Zeilen liegt. Empathie und emotionale Intelligenz sind ihre größte Stärke.
Ihre Lernaufgabe liegt darin, sich selbst nicht zu überhören.
2. Die Geberin
Sie hört nicht nur, was gesagt wird, sondern auch das, was zwischen den Zeilen liegt. Empathie und emotionale Intelligenz sind ihre größte Stärke.
Ihre Lernaufgabe liegt darin, sich selbst nicht zu überhören.
3. Die Managerin
Sie liebt Struktur, Abläufe und Klarheit.
Ordnung gibt ihr Sicherheit – und dem gesamten System Stabilität.
Ihre Herausforderung: nicht alles allein tragen zu müssen.
4. Die Informantin
Sie weiß, wo Informationen liegen und wie Zusammenhänge funktionieren.
Sie schafft Orientierung und Transparenz.
Ihr Lernfeld: Nicht alles wissen zu müssen, um wertvoll zu sein.
5. Die Harmoniegeberin
Sie spürt Spannungen früh und versucht, Ausgleich zu schaffen.
Zusammenarbeit und Atmosphäre sind ihr wichtig.
Ihre Aufgabe ist es, Konflikte nicht nur zu glätten, sondern auch auszuhalten.
6. Die Vermittlerin
Sie übersetzt zwischen Menschen, Rollen und Ebenen.
Sie spricht aus, was andere nur denken.
Dabei darf sie lernen, nicht jede Verantwortung für Kommunikation zu übernehmen.
Mischtypen statt Schubladen
Kaum jemand ist nur ein Archetyp.
In der Realität zeigen sich Mischformen – je nach Situation, Team oder innerem Zustand.
Manchmal ist die Zuhörerin gefragt,
manchmal die Managerin,
manchmal die Vermittlerin.
Spannend wird es dort, wo wir erkennen:
Welche Rolle übernehme ich automatisch?
Welche Stärke wird gerade besonders gebraucht?
Wo darf ich bewusster Grenzen setzen?
Warum dieses Bewusstsein so wichtig ist
Viele Herausforderungen in der Assistenzarbeit entstehen nicht aus fehlender Kompetenz,
sondern aus unbewussten Rollenübernahmen.
Wer die eigenen Archetypen kennt, kann:
bewusster handeln
klarer kommunizieren
gesünder arbeiten
und sich selbst besser schützen
Archetypen sind kein Etikett.
Sie sind ein Spiegel.
Assistenzarbeit trägt Systeme.
Leise, stabilisierend und oft im Hintergrund.Diese Arbeit verdient nicht nur Anerkennung,
sondern auch ein tieferes Verständnis für die Menschen, die sie ausüben.Vielleicht ist dieser Artikel eine Einladung,
dich selbst ein Stück besser kennenzulernen.
👋 Hi, ich bin Daniela.
Ich begleite Menschen in persönlichen Entwicklungsprozessen und arbeite als Virtuelle Assistenz mit einem psychologischen Blick auf Rollen, Stärken und Zusammenarbeit.
Wenn du Lust hast, deine eigenen Muster bewusster zu betrachten oder deine Rolle neu zu definieren, melde dich gerne bei mir. 🤍

