Ein kleines Off und warum es genau richtig war
In den letzten Wochen war es hier etwas still.
Ich habe mich sehr intensiv auf meine Kundenprojekte konzentriert und meine kreative Schreibzeit musste pausieren.
Keine neuen Beiträge.
Kein Schreiben.
Und ganz ehrlich:
Ich habe es vermisst!
Doch manchmal braucht es genau diese Momente, in denen man einen Schritt zurücktritt und sich wieder auf das konzentriert, was gerade Fokus benötigt.
In meinem Fall waren es meine Kunden, meine Arbeit und ein Alltag, der plötzlich sehr ruhig geworden ist.
Alltag auf Kho Chang
Unser Alltag auf der Insel Kho Chang war überraschend gleichmäßig.
Aufstehen.
Frühstücken.
Alle zwei bis drei Tage ins Gym.
Mich um meine Kunden kümmern.
Zwischendurch eine Cafépause oder ein Sprung ins warme Meer.
Abendessen in unseren kleinen Lieblingsrestaurants.
Und abends nochmal an den Rechner, um die letzten Anfragen zu beantworten, bevor es dann schon bald ins Bett ging.
An den Wochenenden haben wir uns meist einen Scooter gemietet und damit die Insel erkundet.
Nicht spektakulär.
Nicht hektisch.
Einfach nur ein sehr ruhiger, stabiler Rhythmus.
Und genau das hat gutgetan.
Spaziergang am Long Beach
Routine und Freiheit schließen sich nicht aus
Eine Sache ist mir in dieser Zeit wieder besonders bewusst geworden:
Routine und Freiheit schließen sich nicht aus.
Im Gegenteil – sie können sich wunderbar ergänzen.
Gerade wenn man viel reist, wird eine gewisse Struktur plötzlich zu einem wichtigen Anker.
Sport.
Arbeitszeiten.
Rituale.
All diese Dinge helfen dabei, innerlich stabil zu bleiben, auch wenn sich im Außen vieles ständig verändert.
Doch auch das braucht Klarheit und eine gewisse innere Disziplin.
Zurück nach Laos
Seit einigen Tagen sind wir zurück in Laos und haben unser Auto aus der Werkstatt geholt.
Wir haben uns vorgenommen, es diesmal bewusst langsam anzugehen.
Die Reise durch Zentralasien und China im letzten Jahr war intensiv
– auf vielen Ebenen.
Umso wichtiger war diese Pause für uns.
Nach gut fünf Monaten ohne Auto dürfen wir uns nun wieder einleben und Schritt für Schritt in unseren Overlanding-Lifestyle zurückfinden.
Unser Auto namens Giovanni - es geht wieder weiter!
Zurück zum einfachen Leben
Und trotzdem freue ich mich wieder auf genau diese Dinge:
Yoga und Sport draußen.
Nächte im Dachzelt.
Kaffee aus dem Pourover.
Selbst kochen auf dem Gaskocher.
Das einfache Leben unterwegs.
Diese kleine „Auto-Auszeit“ war wichtig für uns beide.
Und jetzt geht es wieder ein Stück weiter.
Wohin genau?
Das wird sich zeigen.

